„Ich mach mir irgendwie Sorgen…“
Was man tun kann, wenn Verwandte oder Freunde ständig online sind
Das kann einen runterziehen: Da ist ein Mensch, den man mag, und dieser Mensch ist nur noch am Rechner oder Smartphone. Verbringt sein Leben in sozialen Netzwerken. Oder spielt rund um die Uhr. Tagein, tagaus. Irgendwelche „Egoshooter“, Rollenspiele, „World of Warcraft“ oder was auch immer. Ein normaler Alltag findet nicht mehr statt. Familie, Freunde? Alles Nebensache, alles uninteressant. Der Computer wird zum Lebensinhalt.
Was tun?
Niemand gibt gern zu, dass er ein Problem hat. Ihr Verwandter oder Freund braucht einen Anstoß. Schlagen Sie ihm oder ihr vor, ganz unverbindlich den Test zu machen. Der hat nur neun Fragen, dauert nicht länger als zwei, drei Minuten und liefert sofort eine klare Tendenz.
Sobald Sie oder er das Problem erkannt hat, kontaktieren Sie uns. Es gibt viele Möglichkeiten, dem problematischen Gebrauch von Computerspielen/Internet oder gar der Internetabhängigkeit entgegenzutreten, zum Beispiel virtuelle Selbsthilfegruppen. webC@RE ist die ideale Plattform für Gespräche unter Gleichgesinnten.
Für weitere Fragen oder zur Kontaktaufnahme schicken Sie uns eine E-Mail an bw@hls-online.org oder besuchen Sie unser Forum. Wir informieren Sie umfassend und helfen Ihrem Freund oder Verwandten weiter.
Auch für Angehörige: Beratung in der Nähe
Sie müssen das nicht allein tragen. Die Suchtberatungsstellen in Hessen beraten ausdrücklich auch Angehörige – kostenfrei und auf Wunsch anonym.
Beratungsstellen-Finder