Virtuelle Selbsthilfegruppen, eine Form der Hilfe bei Computersucht

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Selbsthilfegruppen sind ein wesentlicher Bestandteil der Hilfemaßnahmen für Suchtkranke seit Ende der 60er Jahre. Betroffene und Angehörige treffen sich in selbstorganisierten Gruppen, sprechen über eigene Erfahrungen und unterstützen und motivieren sich gegenseitig. Die gemeinsame Problematik schafft Verbindung. Krisensituationen sollen durch die gegenseitige Unterstützung möglichst schadlos überstanden werden.

Auch bei Computersucht kann die Selbsthilfegruppe eine wichtige Hilfe und Unterstützung sein. Beratungsstellen und Kliniken die Internetsuchttherapie anbieten berichten, dass eine häufige Begleiterscheinung von Computersucht die soziale Gehemmtheit bis hin zur Sozialphobie ist. Eine reale Selbsthilfegruppe aufzusuchen ist deshalb für viele Betroffene ein Ding der Unmöglichkeit.

Aus diesem Grund wurde das Projekt webcare entwickelt. Internetsüchtige bewegen sich ohnehin die meiste Zeit im Internet. Ähnlich wie Streetworker sich an die Orte begeben, an denen sich Süchtige aufhalten, kommt die virtuelle Selbsthilfegruppe quasi nach Hause an den Computer.

Sich virtuell auszutauschen ist dabei kein Widerspruch zur Computersucht. Die Treffen finden maximal einmal wöchentlich statt, eine Suchtverlagerung auf die Selbsthilfegruppe ist also ausgeschlossen. Zudem werden die TeilnehmerInnen ermutigt und unterstützt, falls Sie eine reale Selbsthilfegruppe gründen oder weitergehende Beratungs-oder Behandlungsangebote in Anspruch nehmen möchten.

Wie kann man Teil der Selbsthilfegruppe werden?

1. Mail an pd@hls-online.org schreiben, am Besten mit Kurzbeschreibung der aktuellen Problemlage
2. Zugangsdaten werden per Mail zurückgeschickt
3. Projektleiter fügt die Anfragen zur Gruppe hinzu
4. Headset bereit halten (webcam wird auf Wunsch der aktuellen TN nicht verwendet)
5. Zur entsprechenden Zeit online sein
6. Los geht’s!

Die Selbsthilfegruppen werden von der Projektleitung moderiert und koordiniert. Eine Internetsucht Therapie kann und will die Gruppe nicht ersetzen, kann aber bei Bedarf gerne als Ergänzung dazu genutzt werden. Die Projektleitung unterliegt der Schweigepflicht, auf Wunsch kann gerne ein Nickname verwendet werden um den Datenschutz sicher zu stellen. 

 

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